Okt 122013
 

Abschn.Ü. 12.10 (12)Am Samstag, den 12. Oktober 2013, fand die diesjährige Abschnittsübung des Feuerwehrabschnittes III statt.

Übungsannahme war ein Brand in der Volksschule in Dörfl. Um 16:00 Uhr wurde per Funk die Ortsfeuerwehr Neutal alarmiert. Unsere Feuerwehr meldete sich gleich nach dem Eintreffen vor Ort beim zuständigen Einsatzleiter. Die Neutaler Florianis bekamen von diesem den Auftrag einen Löschangriff mittels Rüstlöschfahrzeug (RLF) von der Rückseite der Schule aus durchzuführen. Weiters hatte sich ein ATS – Trupp auszurüsten, welcher die Aufgabe bekam noch im Gebäude befindliche Schüler zu evakuieren. Alle 10 Feuerwehren des Abschnittes III nahmen an der Übung teil und sorgten für einen einwandfreien Übungsverlauf.

Da unser Bezirksfeuerwehrkommandant Mag Rudolf Ferscha im Juli seinen Rücktritt bekannt gab, nahmen dies die Feuerwehren seines Heimatabschnittes zum Anlass, im Anschluss an die Übung ihren Bezirkskommandanten zu danken. Auch die Ortsfeuerwehr Neutal dankte den scheidenden Bezirkskommandanten für die jahrelange effektive und vor allem kameradschaftliche Zusammenarbeit und überreichte ihm ein kleines Geschenk. Wir wünschen Rudi Ferscha für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Im Anschluss an die Übung wurden auch langverdiente Mitglieder geehrt. Mit Josef Geissler wurde auch ein Mitglied der Neutaler Feuerwehr für seine 30jähre Treue für „die beste Sache der Welt“ (Zitat: Rudi Ferscha) ausgezeichnet.

An der Übung nahmen 12 Mitglieder mit 2 Fahrzeugen (RLF, MTF) teil.

Hier gibt es einige Bilder dazu.

Okt 082013
 

Am Abend des 08.10.2013 kam es zu einem Großbrand in einem Wirtschaftsgebäude im Zentrum Oberpullendorfs.

Die Feuerwehren Oberpullendorf, Steinberg, Dörfl, Stoob, Draßmarkt und Neutal standen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit nahezu 100 Einsatzkräften in Oberpullendorf im Einsatz.

Mitten im Stadtzentrum stand ein Wirtschaftsgebäude in Flammen. Sofort rückten die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf sowie die Feuerwehr aus Steinberg aus.

Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Wehren wurde mit den umfassenden Löscharbeiten begonnen. Vom nahen Stooberbach wurde eine Löschleitung zum Wirtschaftsgebäude gelegt, zeitgleich wurde von den Hydranten der Umgebung Löschwasser zum Stall gebracht, sodass die Feuerwehren erfolgreich das Übergreifen der Flammen auf die nahen Wohnhäuser und Gebäudeteile verhindern konnten. Alle 24 Schweine, die im Stall untergestellt waren,  konnten von den Florianis gerettet werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich allerdings schwierig, denn am Dachboden des Stalls lagerte Stroh, dass von der Feuerwehr auf Anhänger verladen und abgelöscht werden musste. Da die schweißtreibende Arbeit nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden konnte, wurden im Laufe der Nacht noch die Feuerwehren Dörfl, Stoob, Neutal und Draßmarkt nachalarmiert, um genügend Atemschutzträger vor Ort zu haben. Von der Freiwilligen Feuerwehr Steinberg
wurde ein Atemschutzsammelplatz errichtet. Ein Pendelverkehr zwischen der Einsatzstelle und dem Feuerwehrhaus Oberpullendorf zur Wiederbefüllung der Atemschutzflaschen wurde ebenfalls eingerichtet.

Die Ortsfeuerwehr Neutal wurde um 23.50 Uhr alarmiert und brach 5 Minuten später mit dem RLF und 8 Mitgliedern nach Oberpullendorf auf. Die Ortsfeuerwehr Neutal stellte 3 Atemschutz(ATS)Trupps. Die Atemschutzträger mussten mit Heugabeln das am Dachboden gelagerte Stroh auf Anhänger umladen, wo Glutnester mittels Hochdruck – Rohren abgelöscht werden konnten. Anschließend wurde das Stroh abtransportiert. Der Trupp Neutal 1 rüstete sich mit den eigenen Geräten aus, während die Trupps Neutal 2 und Neutal 3 mit Leihgeräten der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf ausgerüstet wurden. Die Einsatzkräfte drangen unter schwerem Atemschutz in das Einsatzobjekt ein wo sie das gelagerte Stroh mittels Mistgabeln und Heugrallen zum Ausgang befördern mussten. Von dort wurde das Stroh mittels Kran des SRF Oberpullendorf über den Dachbodeneingang übernommen und auf Anhänger verladen. Jeder ATS Trupp musste im Wechseldienst 2x in das Gebäude vordringen, um das brennbare Material zu entfernen.

Das Ausräumen des Brandobjektes und die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Knapp vor 4 Uhr morgens konnten die Neutaler Florianis wieder einrücken.

Die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf hielt auch in den weiteren Stunden Brandwache, um ein Wiederentzünden des Feuers zu verhindern.

Durch das rasche und zielgerichtete Eingreifen aller Feuerwehren konnten alle Tiere gerettet und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Der ebenfalls anwesende Bezirkskommandant Mag. Ferscha lobte die Schnelligkeit, Kompetenz und die perfekte Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren. Dadurch konnte im Zentrum von Oberpullendorf der Einsatz erfolgreich gestaltet werden.

Bilder finden Sie in der Galerie.