Apr 012017
 

Seit dem heurigen Jahr hat die freiwillige Feuerwehr Neutal einen neuen Atemschutzwart. Unsere bisherige Frau Atemschutzwart Gitti HEIDENREICH übergab im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptdienstbesprechung ihre Funktion offiziell an Wolfgang GOLDNAGEL weiter. Als Einstand hatte sich der neue Atemschutzwart gleich ein großes Projekt vorgenommen.

Für Samstag, den 1. April 2017, ab 16:30 Uhr, lud der neue Atemschutzwart alle Feuerwehrmitglieder zu einer Übung in das Feuerwehrhaus ein. Zahlreiche Mitglieder des Aktivstandes, aber auch der Feuerwehrjugend hatten sich pünktlich im Feuerwehrhaus eingefunden.

Wolfgang GOLDNAGEL hatte sich, unterstützt von Florian SCHRÖDL, Martin MILISITS, Andreas REISENHOFER und Lorenz BIRIBAUER, einiges für die Übung einfallen lassen.

Übungsszenario war folgendes:

Im Zuge von Flämm-Arbeiten auf einem Flachdach war es zu einer Brandentwicklung gekommen. Die Person selbst konnte nicht rechtzeitig den Gefahrenort verlassen, war von den Dämpfen bewusstlos geworden und befand sich daher noch auf dem Flachdach. Als zusätzliche Gefahrenquelle befand sich auch noch eine Propangas – Flasche im Bereich des Brandherdes.

Die Übungsteilnehmer begannen sich zu organisieren. Während sich ein Atemschutztrupp für den Einsatz am Flachdach ausrüstete, bauten die restlichen Mitglieder 2 Löschleitungen auf, nämlich zum Einen für die Brandbekämpfung am Dach durch den Atemschutztrupp, sowie eine weitere Löschleitung zur Brandbekämpfung durch die „Bodentruppe“.

Schulungsmäßig wurde ein gesicherter Aufstieg auf das Flachdach eingerichtet, über welchen der Atemschutztrupp zum Verletzten vordrang. Während ein Mann des Atemschutztrupps die Brandbekämpfung durchführte, verbrachten die anderen Atemschutzträger den Verletzten vom unmittelbaren Gefahrenbereich und bereiteten das Abseilen des Verletzten mittels Rettungstuch und Rettungsleine vor.

Das Abseilen des Verletzten durch den Atemschutztrupp, unterstützt von den „Bodentruppen“ funktionierte einwandfrei. Auch der (fiktive) Brand konnte rasch gelöscht werden.

Bei der anschließenden Nachbesprechung waren die Übungsleiter voll des Lobes. Alle Mitglieder hatten sich nämlich aktiv in das Geschehen eingebunden und die richtige taktische Vorgehensweise, unter Berücksichtigung sämtlicher vorgesehener Sicherungsmaßnahmen, selbst erarbeitet. Und das Ganze bei einer nicht alltäglichen Aufgabenstellung.

Als kleines Dankeschön gab es im Anschluss eine Stärkung in Form von Würstchen und Getränken.

Bilder zur Übung finden Sie hier.